Das Vermächtnis der Junes: Astraldämonen Part I
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Astraldämonen… Dieses Wort versetzt selbst die mutigsten und tapfersten Krieger in Todesangst. Diese schrecklichen Kreaturen aus den Tiefen des astralen Raumes sind überall, sie sind die Vorboten von Tod, Chaos und Zerstörung.
Der Grund für das Erscheinen dieser Monster ist ein großes Geheimnis, begraben in den Tiefen der Geschichte. Die weisesten Bewohner Sarnauts haben viele Jahre lang vergeblich versucht, das Rätsel ihres Erscheinens zu lösen. Eine Sache, ist jedoch offensichtlich: ihr Hauptziel sind die archaischen Magier, die die Allods vor den zerstörerischen Kräften des Astralraumes beschützen.
Da kaum jemand ein Treffen mit diesen dämonischen Kreaturen überlebt, sind die Informationen über sie recht rar und oft aus zweiter oder gar dritter Hand. Wir können aber mit Sicherheit sagen, dass sie in den entlegenen Gegenden des Astralraums hausen, der sie scheinbar mit Lebenskraft nährt. Astraldämonen können sich nicht lange außerhalb des astralen Raumes aufhalten. In dem Moment, in dem sie ihren schützenden Kokon verlassen, fangen sie an ihre Kraft zu verlieren und verletzlicher auf Angriffe ihrer Feinde zu reagieren.
Meistens sind diese Kreaturen nicht sehr schlau aber das mindert ihre massive und zerstörerische Natur nicht. Ihre Kampftechniken sind sehr einfach und sie werden ihre Feinde gewöhnlich mit einer Reihe von Angriffen überwältigen, anstatt besonders taktisch vorzugehen.
Astraldämonen erschienen erstmalig in großer Anzahl während der Schlacht um die Allod Kirah, kurz nachdem die Liga auf ihr gelandet war, um das wertvolle Mineral abzubauen, das es ihnen erlauben würde, den Astralraum zu erforschen. Das Auftreten der Dämonen sorgte für Terror und Furcht in der Mitte der Schlacht, die zwischen der Liga und dem Imperium wütete.
Keine der beiden Fraktionen, die tief in die Schlacht verwickelt waren, erwartete einen monströsen Angriff von neuen Feinden mit der Absicht sie beide zu zerstören. Die Liga und auch das Imperium verloren einen großen Teil ihrer Truppen während des Rückzugs. Die archaischen Magier versuchten ihre entsprechenden Allods mit Spezialwachtruppen zu beschützen aber dennoch kamen viele von ihnen in dem unerbittlichen Angriff um. Ohne die Magie sie zu erhalten, begannen die Allods durch die zerstörenden Kräfte zu zerfallen, so wie auch bereits 900 Jahre zuvor.
Die Allods verloren einen hohen Anteil ihrer Masse und die verbleibenden archaischen Magier mussten jedes Quäntchen ihrer Kraft aufwenden und alle verfügbaren Ressourcen nutzen, um das aufrechtzuerhalten, was von ihrer Heimat übrig war. Eine neue Landschaft bildete sich nach der Zerstörung und Karten mussten neu gezeichnet werden, da sich die verbleibenden Gebiete geografisch sehr veränderten. Die Situation auf Kirah war besonders prekär, da die beiden Armeen die sich dort bekämpften durch den schweren Angriff der Astraldämonen überwältigt wurden. Es war als ob sie den genauen Zeitpunkt kannten, um beiden Fraktionen auf einen Schlag den größtmöglichen Schaden zuzufügen.
Im Jahre 930 versuchten die Astraldämonen einen erneuten Angriff. Verglichen mit dem vorherigen, war dieser weniger stark. Es schien, als wollten die Astraldämonen die Stärke der Abwehr testen, welche die Bewohner der Allods aufgestellt hatten. Nach dem Trauma der ersten Attacke waren beide, sowohl die Liga als auch das Imperium, auf eine zweite zwangsläufige Attacke vorbereitet und die Invasion der Astraldämonen scheiterte. Dieses Mal zogen sie sich aber nicht in die Tiefen des astralen Raumes zurück, sondern verweilten an den Ufern zum Astralraum und griffen die Boote an, die dumm genug waren in ihre Nähe zu kommen. Beide, die Liga und das Imperium, stellten spezielle Abwehrtruppen auf und trainierten diese in ständiger Bereitschaft zu sein, ihre Heimatländer vor einem neuen Anschlag zu beschützen.
Während der nächsten 30 Jahre begann die Anzahl der Astraldämonen zu wachsen. Als Antwort auf ihre Präsenz, bildete sich eine Art Kult in Teilen der Bevölkerung, Orks und Arisen eingeschlossen, welche die Dämonen begrüßten. Die Astraldämonen wurden auf verschiedene Art und Weise betrachtet, von manchen wurden sie als gerechte Strafe für die Allods Bewohner gesehen, während andere sie als die Retter Sarnauts oder sogar als die Boten des Bösen ansahen. Die Anhänger des Kultes glaubten, dass die Bewohner einem unvermeidbaren Tod beim nächsten Angriff nur entgehen konnten, wenn sie den Astraldämonen dienen.
Mit einem mächtigen Feind vor ihren Toren, wurde den Politikern beider Fraktionen klar, dass sie nur mit einer vereinten Front einer nächsten Invasion standhalten konnten. Der archaische Magier Skrakan war unter ihnen. Nachdem er dem ersten Dämonen bereits im Jahr 576 der Neuen Ära gegenüberstanden hatte, wusste er, dass der Grund für ihr Erscheinen in der Geschichte von Sarnaut verborgen lag. Dieser Gedanke bewahrheitete sich, als ein Buch entdeckt wurde, das von dem archaischen Magier Tka-Rik geschrieben wurde, dem letzten Mitglied der verlorenen Junes Zivilisation.
Der Grund für das Erscheinen dieser Monster ist ein großes Geheimnis, begraben in den Tiefen der Geschichte. Die weisesten Bewohner Sarnauts haben viele Jahre lang vergeblich versucht, das Rätsel ihres Erscheinens zu lösen. Eine Sache, ist jedoch offensichtlich: ihr Hauptziel sind die archaischen Magier, die die Allods vor den zerstörerischen Kräften des Astralraumes beschützen.
Da kaum jemand ein Treffen mit diesen dämonischen Kreaturen überlebt, sind die Informationen über sie recht rar und oft aus zweiter oder gar dritter Hand. Wir können aber mit Sicherheit sagen, dass sie in den entlegenen Gegenden des Astralraums hausen, der sie scheinbar mit Lebenskraft nährt. Astraldämonen können sich nicht lange außerhalb des astralen Raumes aufhalten. In dem Moment, in dem sie ihren schützenden Kokon verlassen, fangen sie an ihre Kraft zu verlieren und verletzlicher auf Angriffe ihrer Feinde zu reagieren.
Meistens sind diese Kreaturen nicht sehr schlau aber das mindert ihre massive und zerstörerische Natur nicht. Ihre Kampftechniken sind sehr einfach und sie werden ihre Feinde gewöhnlich mit einer Reihe von Angriffen überwältigen, anstatt besonders taktisch vorzugehen.
Astraldämonen erschienen erstmalig in großer Anzahl während der Schlacht um die Allod Kirah, kurz nachdem die Liga auf ihr gelandet war, um das wertvolle Mineral abzubauen, das es ihnen erlauben würde, den Astralraum zu erforschen. Das Auftreten der Dämonen sorgte für Terror und Furcht in der Mitte der Schlacht, die zwischen der Liga und dem Imperium wütete.
Keine der beiden Fraktionen, die tief in die Schlacht verwickelt waren, erwartete einen monströsen Angriff von neuen Feinden mit der Absicht sie beide zu zerstören. Die Liga und auch das Imperium verloren einen großen Teil ihrer Truppen während des Rückzugs. Die archaischen Magier versuchten ihre entsprechenden Allods mit Spezialwachtruppen zu beschützen aber dennoch kamen viele von ihnen in dem unerbittlichen Angriff um. Ohne die Magie sie zu erhalten, begannen die Allods durch die zerstörenden Kräfte zu zerfallen, so wie auch bereits 900 Jahre zuvor.
Die Allods verloren einen hohen Anteil ihrer Masse und die verbleibenden archaischen Magier mussten jedes Quäntchen ihrer Kraft aufwenden und alle verfügbaren Ressourcen nutzen, um das aufrechtzuerhalten, was von ihrer Heimat übrig war. Eine neue Landschaft bildete sich nach der Zerstörung und Karten mussten neu gezeichnet werden, da sich die verbleibenden Gebiete geografisch sehr veränderten. Die Situation auf Kirah war besonders prekär, da die beiden Armeen die sich dort bekämpften durch den schweren Angriff der Astraldämonen überwältigt wurden. Es war als ob sie den genauen Zeitpunkt kannten, um beiden Fraktionen auf einen Schlag den größtmöglichen Schaden zuzufügen.
Im Jahre 930 versuchten die Astraldämonen einen erneuten Angriff. Verglichen mit dem vorherigen, war dieser weniger stark. Es schien, als wollten die Astraldämonen die Stärke der Abwehr testen, welche die Bewohner der Allods aufgestellt hatten. Nach dem Trauma der ersten Attacke waren beide, sowohl die Liga als auch das Imperium, auf eine zweite zwangsläufige Attacke vorbereitet und die Invasion der Astraldämonen scheiterte. Dieses Mal zogen sie sich aber nicht in die Tiefen des astralen Raumes zurück, sondern verweilten an den Ufern zum Astralraum und griffen die Boote an, die dumm genug waren in ihre Nähe zu kommen. Beide, die Liga und das Imperium, stellten spezielle Abwehrtruppen auf und trainierten diese in ständiger Bereitschaft zu sein, ihre Heimatländer vor einem neuen Anschlag zu beschützen.
Während der nächsten 30 Jahre begann die Anzahl der Astraldämonen zu wachsen. Als Antwort auf ihre Präsenz, bildete sich eine Art Kult in Teilen der Bevölkerung, Orks und Arisen eingeschlossen, welche die Dämonen begrüßten. Die Astraldämonen wurden auf verschiedene Art und Weise betrachtet, von manchen wurden sie als gerechte Strafe für die Allods Bewohner gesehen, während andere sie als die Retter Sarnauts oder sogar als die Boten des Bösen ansahen. Die Anhänger des Kultes glaubten, dass die Bewohner einem unvermeidbaren Tod beim nächsten Angriff nur entgehen konnten, wenn sie den Astraldämonen dienen.
Mit einem mächtigen Feind vor ihren Toren, wurde den Politikern beider Fraktionen klar, dass sie nur mit einer vereinten Front einer nächsten Invasion standhalten konnten. Der archaische Magier Skrakan war unter ihnen. Nachdem er dem ersten Dämonen bereits im Jahr 576 der Neuen Ära gegenüberstanden hatte, wusste er, dass der Grund für ihr Erscheinen in der Geschichte von Sarnaut verborgen lag. Dieser Gedanke bewahrheitete sich, als ein Buch entdeckt wurde, das von dem archaischen Magier Tka-Rik geschrieben wurde, dem letzten Mitglied der verlorenen Junes Zivilisation.
Das Vermächtnis der Junes: Astraldämonen Part II
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Über tausende von Jahren war Tka-Rik der archaische Magier der verlorenen und bescheidenen Allod namens Gipat. Er führte ein Einsiedlerleben und scheute die Kommunikation mit den Bewohnern seiner Allod und auch mit den anderen archaischen Magiern. Er stellte sich den Astraldämonen allein, scheiterte und wurde tödlich verletzt. Bevor er starb konnte er aber mit Skrakan in Kontakt treten und ihn über das Buch, das er in seiner Einsamkeit geschrieben hatte, informieren. Das Buch trug den Titel „Offenbarungen über die Natur der Welt von Sarnaut“, allgemein bekannt als die „Tka-Rik Offenbarung“.
Tka-Rik erzählte Skrakan, wo das Buch in den Verliesen der Junes Zivilisation auf Gipat zu finden sei. Er hatte sein ganzes Leben damit verbracht, die Verliese zu erhalten und zu beschützen und wollte nicht, dass diese nach seinem Tod zerstört werden. Nach seinem Tod wurde die Allod auseinander gerissen, als die nördlichen und südlichen Gebiete vom Astral verschluckt wurden. Von der einstigen Allod Gipat blieb nur eine winzige Insel übrig, die von dem Willen von Tka-Rik beschützt wurde. Skrakan sendete seine Truppen aus, um diese Allod nun zu finden.
Im Jahre 965 berichtete eine Patrouille der Liga von einer klitzekleinen und unbekannten Allod. Der Kapitän landete das Schiff und fand die Verliese. Innerhalb von einigen Wochen wurden die „Offenbarungen“ Skrakan überbracht. Er war erstaunt über das, was er darin las:
“Ich bin der letzte der Junes und es ist Zeit Buße für meine Sünden zu tun. Zweitausend Jahre vor der verheerenden Katastrophe, die unsere Welt in Stücke teilte, öffneten die archaischen Magier unserer Zivilisation eine Tür zu einer anderen Welt. Sie suchten nach Macht und Autorität und fanden eine Welt gefüllt mit einer sich in der Entwicklung befindenen Ur-Energie, die all unseren magischen Energiebedarf abdecken würde. Sie kam von dem Ort, von dem die astralen Dämonen – unser Fluch – stammten. Diese Ur-Energie ist eine notwendige Umgebung für die elementaren Geister des Bösen und reiner Zerstörung.
Wir wurden von dem Angriff derAstraldämonen überrascht und so gelangten sie durch das Portal in unsere Welt. Einige archaischen Magier der Junes und ich schafften es die Tore wieder zu verschließen und die Invasion zu stoppen. Aber jene, die bereits die Barriere durchbrochen hatten, verwüsteten meine ganze Nation, töteten, wo immer sie auftauchten Männer, Frauen und Kinder.
Einige hundert Jahre jagten meine Freunde und ich die Astraldämonen, waren gleichzeitig aber auch Gejagte. Letztendlich waren wir erfolgreich aber für unseren Sieg mussten wir einen hohen Preis bezahlen. Die Junes Zivilisation war beinahe ausgerottet aber niemals offenbarten wir jenen, die in unsere Länder kamen das Rätsel um den plötzlichen Untergang unserer Zivilisation.
Als die verheerende Katastrophe eintrat wurden die schützenden Zaubersprüche schwächer und die Türen zur neuen Welt öffneten sich erneut. Ich verstand um was es sich handelte, sobald ich den Astralraum sah, der unsere Welt verschluckte. Der astrale Raum ist die Ur- Energie, die ihre Welt und die Dämonen selbst antreibt.
Ich versteckte mich auf Gipat und brach alle Kontakte zur Außenwelt ab. Ich hatte Angst, die Schande für meine gesamte Nation, die die Zerstörung in die Welt gebracht hatte, zu akzeptieren. Meine Feigheit war der Grund für mein Schweigen über die Bedrohung, welche die astralen Dämonen darstellten. Es war das Ereignis auf Umoira im Jahre 576, als die Astraldämonen ihre Präsenz zum ersten Mal offenbarten und von da an immer und immer wieder zurückkehrten. Vor 300 Jahren kämpfte ich Seite an Seite mit Zak, dem letzten June, gegen einen anderen Astraldämon. Jetzt ist er Tod und ich bin alleine, das letzte, überlebende Mitglied der Junes Zivilisation.
Ich kann dies nicht länger für mich behalten und muss das Geheimnis enthüllen, warum meine Rasse für dieses große Verbrechen verantwortlich ist. Unser Fehler kann zur Zerstörung der ganzen Seite führen. Die Dämonen sind hier und sie werden früher oder später angreifen.“
Die letzte Seite der „Offenbarung“ war offensichtlich in großer Eile geschrieben worden, in den letzten Momenten bevor Tka-Rik starb.
„Skrakan, ich glaube, dass du dieses Buch eines Tages finden wirst. Die Astraldämonen sind in unsere Welt eingefallen und die einzige Möglichkeit die du hast, ist das Tor zu ihrer Welt wieder zu versiegeln. Es tut mir leid, dass die Junes denen, die uns auf Sarnaut gefolgt sind, so ein düsteres Vermächtnis hinterlassen haben. Vergib mir…“
Skrakan veröffentlichte die “Tka-Rik Offenbarungen” und mit dieser Einsicht erlosch der Krieg zwischen der Liga und dem Imperium. Das Wort „June“ wurde zu einem Schimpfwort und beide Seiten realisierten, dass die Zeit für eine gemeinsame Front gekommen war. Sie legten ihre Differenzen beiseite, vereinten ihre Kräfte und bereiteten sich auf einen Feldzug gegen die Eindringlinge aus der anderen Welt vor.
Das Jahr 966 wird durch ein bedeutendes Ereignis in Erinnerung bleiben – dem Treffen zwischen Skrakan und Nezeb, die das Friedensabkommen zwischen der Liga und dem Imperium unterschrieben. Die vereinten Truppen der beiden Königreiche sandten Spähschiffe weit in den astralen Raum aus, auf der Suche nach den Toren der Junes. Hierzu benutzten sie die Hinweise, die ihnen das Buch gab. Innerhalb einer relativ kurzen Zeit, wurden die Standorte der Tore entdeckt und zwei mächtige Flotten ausgeschickt, um sie für immer zu versiegeln.
Beide Mächte legten ihr gesamtes Gewicht in diese Schlacht und stellten eine Armee auf, wie sie noch nie zuvor gesehen wurde. Viele archaische Magier, alt und erfahren oder jung und gerade erst das Studium beendet, standen auf den Brücken der Astralschiffe. Skrakan und Nezeb führten ihre Flotten in die Schlacht und ließen Aidenus und Yasker zurück, um ihre Hauptstädte zu beschützen.
Als sie sich den Toren näherten, trafen sie auf heftigen Widerstand der Astraldämonen, die ihnen den Weg versperrten. Beide Seiten mussten Verluste hinnehmen aber die Flotte der Vereinten Armee war nicht zu stoppen und letztlich eroberten sie die winzige Allod, auf der sich die Tore befanden. Die vereinte Armee der Liga und des Imperiums hielten die Astraldämonen in Schach, während Skrakan und Nezeb wiederholt versuchten die Tore zu versiegeln. Schließlich gelang es ihnen unter der Anleitung der „Offenbarung“ aber ihr Sieg war nur von kurzer Dauer.
Die Bewohner von Kvatoh und Igsh bereiteten sich, nach Erhalt der Neuigkeiten über den Sieg, vor ihre Helden zu begrüßen. Aber bei der Rückkehr der Flotte war alles, was sie sehen konnten, schwarze Trauersegel am Horizont. Die Schiffe waren bepackt mit Überlebenden, Sterbenden und Verwundeten. Nur jene, die sich weit entfernt von den Toren der Junes befanden, hatten das Glück den schrecklichen astralen Sturm zu überleben, der aufkam als Skrakan und Nezeb die Tore versiegelten.
Alle, die sich auf der Allod befanden, als die Tore versiegelt wurden, kamen ums Leben. Unter Verlust vieler Leben, inklusive ihres eigenen, retteten Skrakan und Nezeb alle verbleibenden Allods.
Nach dieser epischen Schlacht begann die Bedrohung durch die Astraldämonen zu schwinden. Während diese im astralen Raum überlebten, waren sie fortan nicht mehr so mächtig und zahlreich wie zuvor. Sie sind jedoch noch immer unglaublich gefährlich für alle, die ihnen zu Nahe kommen. Und ihnen in den Weiten des Astralraumes zu begegnen, ist ein Garant für Ärger.
Tka-Rik erzählte Skrakan, wo das Buch in den Verliesen der Junes Zivilisation auf Gipat zu finden sei. Er hatte sein ganzes Leben damit verbracht, die Verliese zu erhalten und zu beschützen und wollte nicht, dass diese nach seinem Tod zerstört werden. Nach seinem Tod wurde die Allod auseinander gerissen, als die nördlichen und südlichen Gebiete vom Astral verschluckt wurden. Von der einstigen Allod Gipat blieb nur eine winzige Insel übrig, die von dem Willen von Tka-Rik beschützt wurde. Skrakan sendete seine Truppen aus, um diese Allod nun zu finden.
Im Jahre 965 berichtete eine Patrouille der Liga von einer klitzekleinen und unbekannten Allod. Der Kapitän landete das Schiff und fand die Verliese. Innerhalb von einigen Wochen wurden die „Offenbarungen“ Skrakan überbracht. Er war erstaunt über das, was er darin las:
“Ich bin der letzte der Junes und es ist Zeit Buße für meine Sünden zu tun. Zweitausend Jahre vor der verheerenden Katastrophe, die unsere Welt in Stücke teilte, öffneten die archaischen Magier unserer Zivilisation eine Tür zu einer anderen Welt. Sie suchten nach Macht und Autorität und fanden eine Welt gefüllt mit einer sich in der Entwicklung befindenen Ur-Energie, die all unseren magischen Energiebedarf abdecken würde. Sie kam von dem Ort, von dem die astralen Dämonen – unser Fluch – stammten. Diese Ur-Energie ist eine notwendige Umgebung für die elementaren Geister des Bösen und reiner Zerstörung.
Wir wurden von dem Angriff derAstraldämonen überrascht und so gelangten sie durch das Portal in unsere Welt. Einige archaischen Magier der Junes und ich schafften es die Tore wieder zu verschließen und die Invasion zu stoppen. Aber jene, die bereits die Barriere durchbrochen hatten, verwüsteten meine ganze Nation, töteten, wo immer sie auftauchten Männer, Frauen und Kinder.
Einige hundert Jahre jagten meine Freunde und ich die Astraldämonen, waren gleichzeitig aber auch Gejagte. Letztendlich waren wir erfolgreich aber für unseren Sieg mussten wir einen hohen Preis bezahlen. Die Junes Zivilisation war beinahe ausgerottet aber niemals offenbarten wir jenen, die in unsere Länder kamen das Rätsel um den plötzlichen Untergang unserer Zivilisation.
Als die verheerende Katastrophe eintrat wurden die schützenden Zaubersprüche schwächer und die Türen zur neuen Welt öffneten sich erneut. Ich verstand um was es sich handelte, sobald ich den Astralraum sah, der unsere Welt verschluckte. Der astrale Raum ist die Ur- Energie, die ihre Welt und die Dämonen selbst antreibt.
Ich versteckte mich auf Gipat und brach alle Kontakte zur Außenwelt ab. Ich hatte Angst, die Schande für meine gesamte Nation, die die Zerstörung in die Welt gebracht hatte, zu akzeptieren. Meine Feigheit war der Grund für mein Schweigen über die Bedrohung, welche die astralen Dämonen darstellten. Es war das Ereignis auf Umoira im Jahre 576, als die Astraldämonen ihre Präsenz zum ersten Mal offenbarten und von da an immer und immer wieder zurückkehrten. Vor 300 Jahren kämpfte ich Seite an Seite mit Zak, dem letzten June, gegen einen anderen Astraldämon. Jetzt ist er Tod und ich bin alleine, das letzte, überlebende Mitglied der Junes Zivilisation.
Ich kann dies nicht länger für mich behalten und muss das Geheimnis enthüllen, warum meine Rasse für dieses große Verbrechen verantwortlich ist. Unser Fehler kann zur Zerstörung der ganzen Seite führen. Die Dämonen sind hier und sie werden früher oder später angreifen.“
Die letzte Seite der „Offenbarung“ war offensichtlich in großer Eile geschrieben worden, in den letzten Momenten bevor Tka-Rik starb.
„Skrakan, ich glaube, dass du dieses Buch eines Tages finden wirst. Die Astraldämonen sind in unsere Welt eingefallen und die einzige Möglichkeit die du hast, ist das Tor zu ihrer Welt wieder zu versiegeln. Es tut mir leid, dass die Junes denen, die uns auf Sarnaut gefolgt sind, so ein düsteres Vermächtnis hinterlassen haben. Vergib mir…“
Skrakan veröffentlichte die “Tka-Rik Offenbarungen” und mit dieser Einsicht erlosch der Krieg zwischen der Liga und dem Imperium. Das Wort „June“ wurde zu einem Schimpfwort und beide Seiten realisierten, dass die Zeit für eine gemeinsame Front gekommen war. Sie legten ihre Differenzen beiseite, vereinten ihre Kräfte und bereiteten sich auf einen Feldzug gegen die Eindringlinge aus der anderen Welt vor.
Das Jahr 966 wird durch ein bedeutendes Ereignis in Erinnerung bleiben – dem Treffen zwischen Skrakan und Nezeb, die das Friedensabkommen zwischen der Liga und dem Imperium unterschrieben. Die vereinten Truppen der beiden Königreiche sandten Spähschiffe weit in den astralen Raum aus, auf der Suche nach den Toren der Junes. Hierzu benutzten sie die Hinweise, die ihnen das Buch gab. Innerhalb einer relativ kurzen Zeit, wurden die Standorte der Tore entdeckt und zwei mächtige Flotten ausgeschickt, um sie für immer zu versiegeln.
Beide Mächte legten ihr gesamtes Gewicht in diese Schlacht und stellten eine Armee auf, wie sie noch nie zuvor gesehen wurde. Viele archaische Magier, alt und erfahren oder jung und gerade erst das Studium beendet, standen auf den Brücken der Astralschiffe. Skrakan und Nezeb führten ihre Flotten in die Schlacht und ließen Aidenus und Yasker zurück, um ihre Hauptstädte zu beschützen.
Als sie sich den Toren näherten, trafen sie auf heftigen Widerstand der Astraldämonen, die ihnen den Weg versperrten. Beide Seiten mussten Verluste hinnehmen aber die Flotte der Vereinten Armee war nicht zu stoppen und letztlich eroberten sie die winzige Allod, auf der sich die Tore befanden. Die vereinte Armee der Liga und des Imperiums hielten die Astraldämonen in Schach, während Skrakan und Nezeb wiederholt versuchten die Tore zu versiegeln. Schließlich gelang es ihnen unter der Anleitung der „Offenbarung“ aber ihr Sieg war nur von kurzer Dauer.
Die Bewohner von Kvatoh und Igsh bereiteten sich, nach Erhalt der Neuigkeiten über den Sieg, vor ihre Helden zu begrüßen. Aber bei der Rückkehr der Flotte war alles, was sie sehen konnten, schwarze Trauersegel am Horizont. Die Schiffe waren bepackt mit Überlebenden, Sterbenden und Verwundeten. Nur jene, die sich weit entfernt von den Toren der Junes befanden, hatten das Glück den schrecklichen astralen Sturm zu überleben, der aufkam als Skrakan und Nezeb die Tore versiegelten.
Alle, die sich auf der Allod befanden, als die Tore versiegelt wurden, kamen ums Leben. Unter Verlust vieler Leben, inklusive ihres eigenen, retteten Skrakan und Nezeb alle verbleibenden Allods.
Nach dieser epischen Schlacht begann die Bedrohung durch die Astraldämonen zu schwinden. Während diese im astralen Raum überlebten, waren sie fortan nicht mehr so mächtig und zahlreich wie zuvor. Sie sind jedoch noch immer unglaublich gefährlich für alle, die ihnen zu Nahe kommen. Und ihnen in den Weiten des Astralraumes zu begegnen, ist ein Garant für Ärger.

