Die neuen Wege den Astralraum zu durchqueren, die von dem Gibberling Swen, einem Fischer, entdeckt wurden, bestimmten das Szenario für den ersten astralen Krieg. Die Liga und das Imperium versuchten einige Allods, um deren Besitz sie seit längerem kämpften, jeweils für sich zu gewinnen. Mit diesem neuen Weg ihre Feinde anzugreifen, ohne sich auf die archaischen Magier verlassen zu müssen, boten sich auf einmal neue Möglichkeiten. Es stellte sich bald heraus, dass das Geheimnis für den Schutz vor dem Astralraum ein eisenhaltiger Meteor war, der tief aus dem Inneren des astralen Raumes kam. Unglücklicherweise bestand die imperiale Allod Kirah zu einem großen Teil aus diesem Metall und wurde zu einem Ziel.

Im Jahre 909 landete ein Heer der Liga auf Kirah und besetzte einen großen Teil mit ihren Truppen. Als Antwort auf diesen Angriff sendete das Imperium eine Armee von Orks, Xadaganians und Arisen, um Kirah zurückzugewinnen. Jahre von siedendem Misstrauen brachen aus und der Konflikt zwischen der Liga und dem Imperium über die Kontrolle um Kirah begann. Zu ihrem Unglück öffneten sich in der schicksalshaften Nacht zu Beginn des Jahres 910, die Portale der Allods im gesamten astralen Raum. Ein Angriff von einer Heerschar von unbekannten Dämonen begann. Viele der archaischen Magier waren verloren, als ihre Allods einfach vom Astralraum verschluckt wurden. Und viele von den verbleibenden Allods zerbrachen, wodurch sie einiges an Größe verloren.
Das erste Opfer in der Schlacht um Kirah war der xadaganische Magier Vlad, der nicht einmal daran teilnahm. Mitten im Kampf und während die Liga gerade dabei war seine Linien zu durchbrechen, wurde ihm auf einmal klar, dass etwas nicht stimmte. Flammen aus dem Astralraum begannen den Himmel zu erleuchten und ein gewaltiges Erdbeben erschütterte das Land. Yasker und Eniel, die Führer des Imperiums und der Liga realisierten, dass der Grund für diese Zerstörung der Tod von Vlad war.
Beide begannen nun ein aufwendiges Ritual, um das Leben auf der Allod aufrechtzuerhalten. Aber genau in diesem Moment wurden beide Armeen von den Dämonen angegriffen. Beide Führer befahlen ihren Armeen Kirah zu evakuieren. Yasker öffnete ein Portal, um seinem Heer die Möglichkeit zu geben auf die Allod Igsh zu fliehen, doch es war schwer, das Portal über einen längeren Zeitraum offen zu halten und so konnte nur ein Teil der Armee Kirah verlassen. Der Rest blieb zurück und starb noch an Ort und Stelle. Die Mehrheit der Liga Truppen schaffte es zu ihren Astralschiffen zu gelangen aber nur die Besatzung eines einziges Schiffes schaffte es den darauffolgenden Angriff der Astraldämonen zu überleben.
Zum Ende der Invasion der Astraldämonen, waren viele Allods komplett verloren und Millionen von Menschen und Kreaturen kamen um. Kleinere Invasionen dauerten eine Zeitlang an aber niemals wieder in diesem Ausmaß. Mit einem Feind wie diesen, wild entschlossen beide Fraktionen zu zerstören, legten die Liga und das Imperium ihre Differenzen nieder und gründeten eine unbehagliche Allianz. Fünfzehn Jahre lang saßen beide Seiten stillschweigend da und warteten auf einen neuen Angriff, der aber niemals stattfand.
Während dieses Friedens, landete Skarkan auf Kvatoh und ließ sich in Tensess Turm nieder.